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Archiv 2008

Archiv 2006 - 2008

12.02.2007

Kommentar zu den aktuellen Holzpreisen

15.08.2006

Neues Zertifikat “Chain of Custody”

25.04.2006

Neue Bündelmaschine

21.03.2006

Neuer mobiler Hacker “Dutch Dragon EC-6060”

10.01.2006

Ihre Ansprechpartner und Öffnungszeiten für Kleinabnehmer

Archiv 2005

Archiv 2004

 

12.02.2007

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Kommentar zu den aktuellen Holzpreisen
aus Forst & Technik Ausgabe 11/2006

forstundtechnik

Hohe Holzpreise, schwarze Zahlen –
wer zahlt die Zeche?

Hans-Jürgen Narjes über die Ausschreibungspraxis der Waldbesitzer

Die hohen Holzpreise gehen auf unsere Abhängigkeit von der fossilen Energie zurück, die Forderung nach schwarzen Zahlen ist die Vorgabe der Politik an ihre ausgelagerten Landesforstverwaltungen. Die Zeche bezahlen die Forstunternehmer!

Preise unter Kostenniveau

Wie mittelstandsfeindlich die Praxis entgegen der Sonntagsreden aussieht, wird durch die Ausschreibungspraxis verschiedener Landesbetriebe deutlich. Das Ergebnis sind Dienstleistungspreise weit unter Kostenniveau in Hessen, Bayern und anderswo. Da kommen Stockpreise z. B. für Kiefernindustrieholz im Fläming (Sachsen-Anhalt) von 18 Euro/Rm zustande, gnädigerweise zahlt einer der Giganten am Markt als Trabant der Holzindustrie dem Ernteunternehmer 9,35 Euro/Rm für Einschlag und Rücken. In der Ausschreibung einer Gesamtmenge von z. B. 40000 Einheiten schreibt das Forstamt für den Privatwald VOL-widrig Mindestpreise vor. Das alles wird als Markt bezeichnet. Es ist aber Ausbeutung. Zuschläge erhalten die Großen der Holz verarbeitenden Industrie oder deren Ableger, die Arbeit wird durch Subunternehmer zu Dumpingpreisen von 7 bis 10 Euro ausgeführt. Von der Einhaltung der Zertifizierungskriterien und Sozialstandards ganz zu schweigen.

Fühlten sich die Landesforstverwaltungen früher verantwortlich, wird heute zum Nachteil der Unternehmer Kasse gemacht. Die Ausschreibung hat sich zu einem Werkzeug entwickelt, mit dem die Dienstleistungspreise niedrig gehalten werden können. Soziale, ökonomische und ökologische Ziele werden ignoriert, Sinn und Zweck der VOL wissentlich verletzt.

Seit Jahren und Jahrzehnten stagnieren die Dienstleistungspreise bzw. sie sind real rückläufig, sie bewegen sich auf dem Niveau der 1970- bis 1980er Jahre. Und das alles bei Kostensteigerungen um 50 bis 200%. Dass die Forstunternehmer dieser Entwicklung überhaupt standhalten, ist ihrer unternehmerischen Leistung zu verdanken und nicht zuletzt dem berühmten, eng geschnallten Gürtel. Hohe Produktivität, technischer Fortschritt bei den Maschinen, Ausbildung des Personals, Flexibilität waren und sind der Grund, dass bisher die Versorgung der Holzindustrie sicher gestellt werden konnte. Alles - und das muss klar und deutlich gesagt werden - auf Kosten und auf Risiko der beteiligten Menschen, der Familien und der Mitarbeiter. Es findet ein subventionierter Wettbewerb in Höhe von 6-8 Euro/Rm durch die großen der Holzindustrie statt.

Es ist schon schizophren: Erst durch die hohe Produktivität und Leistung der Forstunternehmer einhergehend mit der Auslagerung früher regieeigener Arbeiten und dem Stellenabbau bei Beamten und Forstwirten war eine Rechtsformänderung überhaupt möglich. Und der Dank an die Unternehmer ist die Knebelung durch Ausschreibungen.

Nicht genug Rohholz

Es stellt sich jetzt heraus, dass man bei Bewilligung der Fördermittel für die diversen neuen Werke der Holzindustrie die Rohstoffversorgung ungenau und leichtfertig ermittelt hat und eine sichere Versorgung aus heimischer Produktion nicht sicherstellen kann. Die Industrie fragt Holz nach, aber trotz hoher Holzpreise ist die Nachfrage nicht zu decken. Eine für Deutschland neue Erkenntnis.

Der aktuell hohe Bedarf an Brennholz ist zwar ein begrenzend wirkender Faktor, er ist aber nicht allein verantwortlich. Die Mobilisierung zusätzlicher Holzmengen, wie erwartet, versprochen, wissenschaftlich (?) errechnet, belegt durch die BWI 2, klappt nicht so einfach oder ist möglicherweise gar nicht umsetzbar. Kleinstprivatwald, unzureichende Organisation eben dieser Kleinwaldbesitzer, die nicht unbedingt Holz verkaufen wollen oder müssen, kennzeichnen die Situation. Hinzu kommen schlecht- oder unbefahrbare Lagen und starke Nutzung bzw. teilweise Übernutzung der leicht befahrbaren Standorte in den mittleren Baumhölzern.

Ergo: Es kommen mehrere Momente zusammen: Das Oligopol der Holzindustrie bei der Beschaffung des Rohholzes über Selbstwerbung. Das unverantwortliche Verhalten ehemaliger Landesforstverwaltungen. Das eingeschränkte Holzangebot aus den oben genannten Gründen. Und wie reagieren die ansässigen Forstunternehmer? Leider durch Nachgeben bis zur Selbstaufgabe.
Kann diese Entwicklung im Interesse verantwortlicher, nachhaltig denkender und wirtschaftender Waldbesitzer sein? Kaum, denn auch sie werden bei Andauer dieser Situation zu den Verlierern gehören. Ein anständiger Holzpreis muss aber allen Beteiligten zugute kommen.

Was ist zu tun?

Gegensteuern durch:

  • vernünftige und sachliche Verhandlungen mit den Verantwortlichen;
  • Information der Öffentlichkeit;
  • Kartellklagen;
  • ständige Beschwerden und Klagen gegen die Ausschreibungspraxis; )
    Anfragen an die Landtage;
  • Demonstrationen, z. B. durch Blockierung der Innenstädte und Autobahnkreuze mit Maschinen, Tiefladern und Forstschleppern bis die Politik erkennt, dass hier etwas nicht weiter billigend in Kauf genommen werden kann.
     

Hans-Jürgen Narjes, DFUV
Quelle: Forst & Technik 11/2006, mit Genehmigung des Autors
 

 

15.08.2006

Zertifikat “SGS Qualifor - Chain of Custody”

Seit August 2006 sind wir nach SGS Qualifor - Chain of Custody zertifiziert.
 

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Mit dieser Zertifizierung ist der Herkunftsnachweis und die Produktverfolgung unserer im Bereich Holzernte, Holzhandel und Transport einwandfrei gewährleistet.

Das heisst, dass alle Produkte in der Kette, von Ernte bis Verkauf, eindeutig in ihrer Herkunft bestimmbar sind.

Ein weiterer Schritt in unserem Bestreben mit und für die Umwelt zu wirtschaften und ein weiterer Schritt unseren Kunden gegenüber Glaubwürdigkeit zu vermitteln.

 

25.04.2006

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Neue Bündelmaschine

Der Einsatz einer Bündelmaschine bietet eine neue Möglichkeit Restholz, das bei der Holzernte anfällt, zu wertvollem Energieholz umzuwandeln.
Das Ast- und Kronenmaterial wurde bisher entsorgt oder kompostiert.
Die Bündelmaschine ist in der Lage, dieses Restmaterial so aufzubereiten, dass es ohne Probleme transportiert, gelagert und weiterverarbeitet werden kann.
Die Äste werden dabei zu einem Bund von 300 cm x 70 cm zusammengepresst, das entspricht einem Bundvolumen von 1,15 cbm und einem Energiegehalt von ca. 1000 kWh (entspricht ca. 86 kg Heizöl).
Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Luftzwischenräume eine sehr gute Luftzirkulation besteht, und somit eine Restfeuchte von bis zu 40% erreicht werden kann.
Wir benutzen die Bündel, um unsere “Energiechips” mit energiereichem Holzanteil aufzuwerten.

Die Bündelmaschine im Einsatz

Die Bündelmaschine im Einsatz

Die Holzbündel werden geladen...

Die Holzbündel werden geladen...

... zum Lagerplatz transportiert...

... zum Lagerplatz transportiert... 

... und dort zur Trocknung gelagert.

... und dort zur Trocknung gelagert.

 

21.03.2006

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Neuer mobiler Hacker “Dutch Dragon EC-6060”

Seit Februar 2006 haben wir unseren Maschinenpark um einen neuen Holzhacker erweitert.
Mit dem Dutch Dragon EC-6060 haben wir die Möglichkeit unser Sortiment und unsere Produktivität zu Ihrem Vorteil auszuweiten.
Wie bisher ist auch unser neuer Hacker mobil einsetzbar, d.h. er ist als Zweiachs-Deichselanhänger ausgeführt und kann mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h transportiert werden.
Angetrieben von einem 550 PS-Motor, einer maximalen Stammdicke von 60 cm,  mit einer Einzugsöffnung von 60 cm x 60 cm, mit regelbarer Einzugsgeschwindigkeit und variabler Messebestückung sind wir nun in der Lage, mit einer Maschine alle Varianten unserer Hackschnitzel, ob “Räucherchips” mit 5 mm, “Spielplatzchips” mit ?mm, oder   “Energiechips” mit einer hohen Effizienz zu produzieren.

Unser neuer Holzhacker

Unser neuer Holzhacker

von Wellink Maschinenbau...

von Wellink Maschinenbau...

... bei der Arbeit

... bei der Arbeit

Ein Blick ins Innere

Ein Blick ins Innere

Der Hacker als Gespann mit Traktor/Greifarm

Der Hacker als Gespann mit Traktor/Greifarm

 

10.01.2006

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Ihre Ansprechpartner und Öffnungszeiten für Kleinabnehmer

Name

Richard Lohnes

Andreas Moscherosch

Bereich

- Holz Ein- & Verkauf
- Harvestereinsätze
- Brennholzverkauf

- Hackereinsätze
- Hackschnitzelvermarktung und
  Transport

mobil

01 71 / 99 14 938

01 71 / 55 70 87 4

E-Mail

Richard.Lohnes@t-online.de

amosch@forstbetrieb-lohnes.de

Öffnungszeiten für Kleinabnehmer:
Samstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, oder nach Vereinbarung

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